Gallissima - Impressionisten in Lippe

Gli impressionisti trasformarono i paesaggi romantici di Lippe in poesia dipinta – Impressionisten wandelten die romantischen Landschaften Lippes in gemalte Poesie

Gallissima - Impressionisten in Lippe

Gli impressionisti trasformarono i paesaggi romantici di Lippe in poesia dipinta – Impressionisten wandelten die romantischen Landschaften Lippes in gemalte Poesie

Der Impressionismus entstand im 19. Jahrhundert in einem sich rasch wandelnden politischen und wirtschaftlichen Kontext, als sich die Ideen der Aufklärung und der Französischen Revolution in ganz Europa ausbreiteten. Nationalgefühle, die Emanzipation der Völker und der Kampf um ihre Freiheit prägten insbesondere die deutsche Bewegung. In der Malerei entstand dabei eine eigenständige Mischung aus französischer Lichtmalerei und holländischem Realismus.

Vor über 100 Jahren kamen Impressionisten in das Fürstentum Lippe – mit Staffelei, Farben und dem Blick für das Besondere. Sie sahen das Licht, das durch die Wälder des Teutoburger Waldes fiel. Sie sahen die sanften Hügel, die Fachwerkhäuser, die mittelalterlichen Städte und die authentischen Menschen des Landes. Die Maler hielten fest, was sie berührte. Sie wollten ihre Motive nicht einfach detailgetreu reproduzieren, wie dies in der traditionellen Malerei oder in der Fotografie geschah, sondern mit der eigenen subjektiven Sicht auf die Wirklichkeit und spezifischen Stimmungen des Lichts und des Gefühls ("Impression") wiedergeben. Die Künstler verließen ihre Ateliers, um direkt in der freien Natur zu malen und dabei die wechselnden Lichtverhältnisse unmittelbar einzufangen. Sie wurden daher Freilichtmaler genannt.

Die einen kamen regelmäßig angereist aus den großen Kunstmetropolen und formten im romantischen Schwalenberg eine lebhafte Malerkolonie. Die anderen sahen sich mit dem urwüchsigen Teutoburger Wald bei Detmold verbunden, wurden sesshaft und gründeten den Lippischen Künstlerbund. So brachten beide Bewegungen die bildende Kunst auf das Land und zu den Menschen, berührten sie tief und prägten damit die Kultur des Landes und dessen Identität mit.

Gallissima – Schöne Galerie Lippischer Maler

Gallissima bedeutet „Schöne Galerie Lippischer Maler“ – ein Wortspiel, dass das italienische Wort Galleria (Galerie) mit dem geographischen und kulturellen Bezug „Lippische Maler“ und dem mit dem Superlativ „Issima“ verbindet.

Gallissima macht die Werke jener Künstler sichtbar, die vor über 100 Jahren aus Berlin, Düsseldorf, Hannover, München und anderen Kunstmetropolen in das Fürstentum Lippe kamen, berührt von der urwüchsigen Natur des Teutoburger Waldes und verzaubert vom romantischen Schwalenberg. Gallissima erzählt ihre Geschichten neu – für Kunstliebhaber, Schulen, Museen, Tourismus und alle, die sich für Kultur begeistern.

Unsere Ziele

Kunst bewahren.

Menschen begeistern.

Verbindungen schaffen.

01 Begeistern

Menschen entführen und begeistern durch wunderschönen Impressionismus mit lebendigen Farben und direkter emotionaler Wirkung.

02 Kunst sichtbar machen

Die Gemälde der lippischen Impressionisten dauerhaft digital zeigen.

03 Schwerpunkte setzen

Malerkolonie Schwalenberg (u.a. Hans Licht), Lippischer Künstlerbund (u.a. Bruno Wittenstein).

04 Kooperationen aufbauen

Kooperationen aufbauen mit Museen, Malerkolonien, Kunstvereinen, Schulen oder regionalen Tourismusorganisationen für Ausstellungen, Projekte und gemeinsame Bildungsangebote.

05 Werke bewahren

Gemälde erhalten, ausstellen, verleihen – damit die Werke nicht in Vergessenheit geraten.

06 Kreatives Mitmachen

Kreatives Mitmachen ermöglichen in Workshops, Kinder- und Jugendprojekten (Kunst als Erlebnisraum).

07 Sichtbarkeit schaffen

Sichtbarkeit schaffen durch kreatives, unbürokratisches Wirken – Dinge möglich machen und damit Menschen motivieren.

08 Gemeinschaft aufbauen

Eine Gallissima Gemeinschaft aufbauen durch Vernetzung mit bestehenden kulturellen Initiativen, Kunstfreunden, Schulen, etc.